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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 104 mal aufgerufen
  
 CliC Diskussionen
CliC Lübeck Kabelträger Offline



Beiträge: 27

24.10.2016 10:34
Alkohol,- ( Sucht )... eine Willensschwäche? ? ? Zitat · antworten

Eine interessante These? Oder eher eine aus der Luft gegriffene, böswillige Behauptung???

Eure Anregungen, Fragen und Meinungen sind hier höchstwillkommen.

Hier !!!! geht´´s zum Artikel

Bodhi Offline



Beiträge: 5

31.10.2016 10:40
#2 RE: Alkohol,- ( Sucht )... eine Willensschwäche? ? ? Zitat · antworten

Moin Kabelträger,

ich habe mir den Artikel vor längerer Zeit durchgelesen und stehe den Behauptungen ambivalent gegenüber, die Mitte trifft es vielleicht, das antiquierte Konzept von Krankheit und dazu noch lebenslang, teile ich nicht (mehr), dass ich süchtig war sehr wohl. Ich möchte es so ausdrücken: Für meine Entwicklung ist es nicht wirklich dienlich alles auf die lebenslange Krankheit Alkoholismus zu schieben, da war schon viel Sehnsucht nach Exzess, geile Bedröhnung, willenlose Parties und EGO Pusher ultimo. Mit 19 Jahren wusste ich prinzipiell was los ist und ich wollte nicht aufhören, ich hab's gebraucht und bewusst forciert, da war nix mit vom Genusstrinker zum Alkoholiker werden, sondern Ekstase, insofern der Wille zum Saufen war da, trotz erwarteter Konsequenzen. Und ja, die Entscheidung die zum Glas führt wird nach meiner Erfahrung bspw. auch in Gruppen viel zu wenig thematisiert, sondern viele SHG'ler betonen das mit der lebenslangen Krankheit, hach, ich kann ja nix dafür. Selbsterfahrung und realistische Standortbestimmung sieht für mich anders aus.

Nochmals, ich wollte schon saufen und hätte das Endszenario verhindern können, das berühmte Flugbierchen, dass sich schwuppi-wuppi in meinen Hals drängt, jo, dat gab's definitiv nüt.

Grüße, Bodhi

CliC Lübeck Offline




Beiträge: 1.855

31.10.2016 11:06
#3 RE: Alkohol,- ( Sucht )... eine Willensschwäche? ? ? Zitat · antworten

Zitat von Bodhi im Beitrag #2

ich habe mir den Artikel vor längerer Zeit durchgelesen und stehe den Behauptungen ambivalent gegenüber, die Mitte trifft es vielleicht, das antiquierte Konzept von Krankheit und dazu noch lebenslanger teile ich nicht (mehr), dass ich süchtig war sehr wohl.
Grüße, Bodhi




JO Bodhi, das ist die Kernaussage, die sowohl die eigenen Erfahrungen einmes Süchtlers enthält, als auch die "neuen" Lösungsansätze der Wissenschaft a la Gene Heyman (und vieler anderer) die den gebetsmühlenartigen lebenslangen Krankheits Aposteln widersprechen.

Nicht nur um eine breiter Masse an (noch) Betroffenen in die Suchthilfe zu bekommen, sondernm auch um die Diskussion anzustoßen und neue Handlungsoptinen zu installieren.

Bedeutet aber dickste Bretter bohren...

LG Uwe

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Wer nach vorne kommen will, muss Regeln brechen. Wer innovativ sein will, muss Konventionen missachten. Wer Kreatives schaffen will, muss Bestehendes vergessen.

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